So funktioniert Sharingjobs

Stellen Sie sich vor, Unternehmen würden ihre Leute bei zu wenig Arbeit nicht entlassen, sondern anderen Unternehmen ausleihen, die gerade viel Arbeit haben. Sharingjobs gibt Unternehmen die Möglichkeit, sich für das Mitarbeiter-Sharing zu vernetzen. So können Unternehmen Flauten überbrücken oder Peaks glätten und gleichzeitig ihre soziale Verantwortung wahrnehmen.

 

MITARBEITENDE AUSLEIHEN STATT ENTLASSEN

Sharingjobs ist eine kostenlose Vernetzungsplattform für Unternehmen aller Branchen, über die sie einander bei Engpässen bzw. Überkapazitäten Mitarbeitende ausleihen können.

Unternehmen, die wenig Arbeit haben, können die Flaute überbrücken, indem sie ihre freien Kapazitäten ausschreiben und ihre Mitarbeitenden in einem Unternehmen unterbringen, das gerade viel Arbeit hat. Unternehmen, die aktuell viel Arbeit haben, können den Peak glätten, indem sie ihre Arbeitsstellen ausschreiben und zwischenzeitlich mit Mitarbeitenden aus einem anderen Unternehmen besetzen.

 

SIE WOLLEN GLEICH STARTEN?

Hier sind die wichtigsten Punkte, die Sie mit Ihrem Kooperationspartner klären sollten.

 

SO FUNKTIONIERT SHARINGJOBS – EIN BEISPIEL

Unternehmen A, eine Druckerei, hat zu wenig Aufträge. Zwei Mitarbeiter aus der Weiterverarbeitung kann sie im Moment kaum mehr beschäftigen. Dem Unternehmen liegen seine Leute am Herzen – Entlassungen sind keine Option.

Es spricht sich mit den betroffenen Mitarbeitern ab, die begeistert sind von der Idee, zwischenzeitlich bei einem anderen Unternehmen unterzukommen. Unternehmen A schreibt seine Arbeitskräfte sowie deren Fähigkeiten und Berufserfahrungen kostenlos auf dem Marktplatz von Sharingjobs.ch aus.

Unternehmen B, ein Online-Händler, hat einen Engpass im Lager. Die Lieferungen stapeln sich, es drohen Verzögerungen bei Kundenbestellungen. Er sieht das Inserat von Unternehmen A mit Sitz in seiner Nähe. Die Beschreibung der beiden Mitarbeitenden passt zu den Anforderungen an seine Lagermitarbeitenden. Per Telefon nimmt er Kontakt auf mit Unternehmen A.

Die beiden sprechen sich ab. Nach einem erfolgreichen Probearbeiten treffen sie eine Vereinbarung: Die Mitarbeiter von Unternehmen A werden die kommenden vier Wochen im Lager von Unternehmen B aushelfen. Sie werden weiterhin über ihren Arbeitgeber entlohnt. Unternehmen B zahlt Unternehmen A eine marktübliche Lohnentschädigung.

Unternehmen B kann so seinen Peak glätten. Unternehmen A überbrückt die Flaute, ohne Stellen abbauen zu müssen. Die beiden Mitarbeiter behalten ihren Job und Lohn und haben für die Dauer der Flaute eine Beschäftigung bei einem anderen Unternehmen.

    FRAGEN?    

 

CHECKLISTE: WAS SIE VOR DER KOOPERATION KLÄREN SOLLTEN

  • Ist der oder die Mitarbeitende mit der Ausleihe einverstanden?
  • Sind den Mitarbeitenden die Vorteile einer Ausleihe bekannt?
  • Wie lange soll die Kooperation dauern?
  • In welchem Pensum arbeitet der Mitarbeitende beim Kooperationspartner?
  • Welche Arbeiten erledigt der Mitarbeitende für den Kooperationspartner?
  • Wie halten Sie Ihre Kooperationsvereinbarung fest? Gibt es einen Kooperationsvertrag?
  • Wie hoch ist die Entschädigung?